Wir

Das Institut Theresienstädter Initiative ist eine gemeinnützige Organisation, die aus der Stiftung Theresienstädter Initiative entstand, welche 1993 von einer internationalen Vereinigung ehemaliger Häftlinge des Theresienstädter Ghettos – die Theresienstädter Initiative – gegründet wurde.
 
Das Institut forscht an der Geschichte des Holocaust in Böhmen und Mähren und der Geschichte des Theresienstädter Ghettos, präsentiert die Ergebnisse der Öffentlichkeit, und unterstützt ähnliche Forschungsarbeiten.  Ziel ist, gemeinsam mit anderen Organisationen Theresienstadt zu einem Platz der Begegnung und der Diskussion zwischen Menschen verschiedener Generationen, Nationalitäten, und politischen, philosophischen und religiösen Anschauungen zu machen.
 
Ein kurzer Überblick unserer Projekte:
- das Bildungsportal holocaust.cz
- die Datenbank der Holocaustopfer aus Böhmen und Mähren und dem Rest Europas – zugänglich über das Portal holocaust.cz
- Fachpublikationen (nicht nur zum Thema Holocaust): Theresienstädter Gedenkbücher, Theresienstädter Studien und Dokumente, etc.
- eine Fachbibliothek zu den Themen Holocaust, Antisemitismus und Rassismus
- Fortbildung (Projekte, Seminare und Konferenzen) für Lehrer und Schüler
 
2012 haben wir vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport die Akkreditierung als Bildungsinstitut erhalten.
 
Wir arbeiten mit vielen verschiedenen Institutionen aus dem In- und Ausland zusammen – Werfen Sie einen Blick auf unsere Liste von Partnerorganisationen.

29. 2. 2024

Nächste Woche, am 8. und 9. März, begehen wir den 80. Jahrestag der Liquidierung des sogenannten Theresienstädter Familienlagers im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz II-Birkenau. Das Institut der Theresienstädter Initiative organisiert eine Gedenkveranstaltung an diesem Ort, an der auch der Direktor der Gedenkstätte Theresienstadt, Dr. Jan Roubínek, teilnehmen wird.

26. 2. 2024

Am 23. Februar hatten wir über Verto Education eine weitere Zusammenarbeit mit Student:innen der Universität von New York in Prag. Wir organisierten einen Workshop darüber, wie das jüdische Leben in Prag durch die antijüdischen Gesetze während der Nazi-Besatzung beeinträchtigt wurde.

23. 2. 2024

Ende letzten Jahres haben wir das 30-jährige Bestehen der Stiftung Theresienstadt-Initiative gefeiert, die einige Jahre später in unser heutiges Institut umgewandelt wurde. Der Höhepunkt der Gedenkveranstaltungen zu diesem Jubiläum war ein Treffen, das Ende Februar in den feierlichen Räumlichkeiten der Residenz der österreichischen Botschaft in Prag stattfand. Wir hatten die Ehre, vom Präsidenten des Senats des Parlaments der Tschechischen Republik, Miloš Vystrčil, sowie von der stellvertretenden Präsidentin der Abgeordnetenkammer, Olga Richterová, eingeladen worden zu sein.

8. 2. 2024

Im März 2024 jährt sich zum 80. Mal die Ermordung von 3.792 Häftlingen des sogenannten Theresienstädter Familienlagers. 

26. 1. 2024
Seit 2005 gedenkt die ganze Welt der Opfer des schrecklichen nationalsozialistischen Regimes, mit dem die Menschheit einer Gemeinschaft beraubt werden sollte, die während ihrer gesamten Kulturgeschichte, von den Anfängen bis zur Gegenwart, Teil ...
6. 12. 2023

Ende November haben wir uns über Verto Education mit Studenten der University of New York in Prag zusammengetan und einen Workshop darüber organisiert, wie das jüdische Leben in Prag während der Nazi-Besatzung durch antijüdische Gesetze beeinflusst wurde.

6. 12. 2023

Die Brücke/Most-Stiftung organisiert jedes Jahr am 24. November eine Gedenkveranstaltung für die Opfer und die Überlebenden des Ghettos und KZ Theresienstadt. Heuer war zum Interview unser Direktor Tomáš Kraus geladen. Zudem war die diesjährige Online-Gedenkveranstaltung Hanuš Hron (1925-2023) gewidmet, welcher von Dezember 1944 bis zur Befreiung in Theresienstadt war.